Hybrid-Air Wärmepumpe läuft

Nachdem der Estrich gelegt war begann umgehend das Hochfahren unserer elektronisch betriebenen Hybrid-Air-Kompakt-Wärmepumpe. Und wir können sagen: Sie sieht nicht nur gut aus, sie funktioniert auch auf Anhieb. Nach kurzer Zeit waren gefühlte Sauna-Verhältnisse im Haus, so dass hinsichtlich der Funktionsfähigkeit erst einmal keine Fragen offen blieben.

Nach dem Startprogramm wurde die Gradzahl auf ein Normalniveau heruntergefahren. Der Estrich ist inzwischen vollends trocken und der Fliesenleger kann bei angenehmen Temperaturen seiner hervorragenden Arbeit nachgehen.

Die Einweisung in die Handhabung des Heizsystems steht noch bevor – im Anschluss berichten wir gerne über weitere Details und die Besonderheiten.

Ansonsten gibt es diverse Infos im Netz, z.B. auf der
Viebrockhaus-Website
sowie auf energie-experten.org

Die Wände werden trocken beplankt.

Der Estrich wurde erfolgreich eingesetzt und schon zwei Tage später die frisch intallierte Heizung (dazu später mehr) hoch gefahren. So geht die Trocknung schnell voran. Mit entsprechenden Messstäben im Estrichboden in den unterschiedlichen Räumen wird dieser Trocknungsprozess täglich untersucht, so dass eine zu frühe Weiterverarbeitung mit Bodenbelägen vermieden wird.

Gleich im Anschluss wurde damit begonnen, die Wände mit Gipskartonplatten zu beplanken. Die hohe Feuchtigkeit, die beim Verputzen entsteht, wird so umgangen – es kann schnell weiter gearbeitet werden. Die gesamten Flächen werden im Anschluss verspachtelt.

Da im All-Inclusive-Malerpaket von Viebrockhaus für die Decke im Erdgeschoss „nur“ eine Rahfasertapete vorgesehen war, haben wir ein paar zusätzliche Euros in die Hand genommen, um auf den glatten Malervlies umzusteigen. In der Diele wird zudem einseitig eine Struktur-Tapete zum Einsatz kommen. Mit dem Muster wollen wir etwas Dynamik in die ansonsten nüchtern weiße Diele bringen. Wir sind gespannt auf das Resultat.

Auch im Obergeschoss geht das Verspachteln voran, so dass die Gipskartonplatten auf den Metallständerständerwänden letztendlich hinter einer aalglatten weißen Wand verschwinden.

Ein paar Impressionen findet ihr in der Bildergalerie.

Kurz mal den Estrich eingebracht

Mit der Einsparung von 40% Wasser gegenüber einem herkömmlichen Estrich soll der Viebrockhaus-spezifische Estrich bereits nach 24 Stunden begehbar sein. Das klingt gut. Wir werden es morgen testen.

Im Erdgeschoss wird ein Zementestrich eingebracht, der mit einer 120mm dicken Wärmedämmung eine Gesamtfußbodenaufbauhöhe von 19cm erreicht. Im Obergeschoss sind es 14cm mit einer 80mm dicken Wärmedämmung.

Da die Heizungsschläuche nun unter dem Estrich verschwunden sind, hoffen wir, dass der noch folgende Bericht des Sachverständigen bezüglich dieser Schlauchverlegung keine Bedenken aufweist.

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